In jener Zeit
21 zog sich Jesus in das Gebiet von Tyrus und Sidon zurück.
22 Und siehe, eine kanaanäische Frau aus jener Gegend kam zu ihm und rief: Hab Erbarmen mit mir, Herr, du Sohn Davids! Meine Tochter wird von einem Dämon gequält.
23 Jesus aber gab ihr keine Antwort. und baten: Schick sie fort, denn sie schreit hinter uns her!
24 Er antwortete: Ich bin nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt.
25 Doch sie kam, fiel vor ihm nieder und sagte: Herr, hilf mir!
26 Er erwiderte: Es ist nicht recht, das Brot den Kindern wegzunehmen und den kleinen Hunden vorzuwerfen.
27 Da entgegnete sie: Ja, Herr! Aber selbst die kleinen Hunde essen von den Brotkrumen, die vom Tisch ihrer Herren fallen.
28 Darauf antwortete ihr Jesus: Frau, dein Glaube ist groß. Es soll dir geschehen, wie du willst. Und von dieser Stunde an war ihre Tochter geheilt.
Nach verschiedenen Reparaturen von 1645 bis 1698 begann man die Kapelle zu restaurieren. Die Kapelle wurde um 10 Fuß nach Westen erweitert, erhielt ein neues Steinportal und zwei neue Fenster. Die Kapelle hatte den Eingang an der Südseite, die Sakristei an der Nordseite, darüber ein Oratorium für die Herrschaft von Pürching. 1699 bis 1701 wurden Sakristei und Turm neu gemauert Bei weiteren Arbeiten deckte man das Dach um und erneuerte den Fußboden.